Eisenmangel

Keine Angst, den habe ich noch nicht, möchte den allerdings auch nicht bekommen. Da ich jeden Tag meine Nahrung per cronometer tracke, sehe ich immer genau welche Nährstoffe ich aufgenommen habe, aber auch welche mir noch fehlen. Mir ist aufgefallen, dass ich an manchen Tagen zu wenig Eisen zu mir nehme und überlege deswegen, mir ein Supplement anzuschaffen und dieses nach Bedarf einzunehmen. Eben nur an den Tagen, wo ich zu wenig Eisen aufgenommen habe und keine Lust habe, mir noch einen riesigen Salat reinzuwürgen, obwohl ich keinen Hunger habe. Ich sehe dies als eine „Notfalllösung“, die aber manchmal ganz praktisch sein kann. Was haltet Ihr davon? Benutzt Ihr noch andere Supplemente außer B12 (was man als Veganer sowieso machen sollte)?

LG Marina

PS. Eine kleine Ergänzung zum letzten Beitrag. Wer beim Einkaufen sparen möchte, sollte mal schauen, ob es bei ihm in der Stadt türkische Supermärkte gibt, da man dort richtig gut Obst und Gemüse kaufen kann! Ich will ja niemanden neidisch machen, ABER…:

HEUTE GAB ES MANGOS FÜR 0,79€!!! Dreimal dürft ihr raten wie viele ich gekauft habe;-)

 

Advertisements

Spartipps für den schlauen Früchteliebhaber

Tja, es ist nicht zu leugnen: Eine früchtebasierte (fast) Rohkost kann durchaus etwas ins Geld gehen. Dabei muss man jedoch bedenken, dass es mit Sicherheit viel teurer wäre, wenn man tierische Produkte in seine Ernährung einbezöge und dabei gleichzeitig auf Qualität achten würde. Ich behaupte einfach mal, dass bestimmt 80-90% der Menschen sich ihren Fleischkonsum nur leisten können, weil sie gleichzeitig Abstriche bei der Qualität machen. Gekauft wird dann die abgepackte Wurst, der abgepackte Käse sowie das in Plastik eingeschweißte Fleisch vom Discounter. Lecker… .Würden all diese Leute auf die Qualität ihrer Lebensmittel achten und ihr Fleisch beim Metzger kaufen, würde sich der Fleischkonsum drastisch reduzieren und alle Probleme würden sich von ganz alleine lösen. Soviel dazu. Kommen wir wieder zur früchtebasierten Rohkost, diese muss nämlich nicht zwangsläufig teuer sein. Um nach seinem Einkauf an der Kasse keine böse Überraschung zu erleben, sollte man sich möglichst einen Wochen- und/oder Monatsplan machen und vorher überlegen, was man denn so alles braucht und auf welche Sachen man auch gut verzichten kann. Meine Überlegungen dazu sahen ungefähr so aus:

Ich brache auf jeden Fall:

Bananen

Datteln

Kartoffeln

Salat (und alles was da so reinkommt: Gurken, Tomaten (unverzichtbar, der Rest ist optional)

Getreide (Quinoa, Hirse, Reis, Vollkornnudeln (ja, manchmal esse ich Nudeln. Mein Freund ist ein totaler Nudelnerd und ich esse sie einfach zu gerne:)

Was brauche ich noch, damit ich etwas Abwechslung in meinen Speiseplan bekomme:

Äpfel

Melonen (im Sommer)

Mangos

Kiwis

Gemüse (Zucchini, Möhren, Pilze, Paprika)

alles weitere an Obst und Gemüse was gerade saisonal verfügbar ist

Auf was ich gut verzichten kann, was man sich höchstens mal „gönnen“ kann:

sämtliche Produkte aus Reformhäusern und Bioläden die sich außerhalb der Obst und Gemüse Abteilung befinden!

Alleine durch das Beachten des letzten Punktes kann man eine Menge sparen, aber es ist vor allen Dingen wichtig, dass man genau weiß, wo man seine „Grundnahrungsmittel“ kauft (also alles unter Punkt 1). Fangen wir mal bei den Bananen an. Da ich keine ganze Kiste in der Woche schaffe, höchstens eine halbe bis 3/4, kaufe ich die Bananen nicht kistenweise. Momentan kaufe ich die Bananen noch im Supermarkt, da 400m von unserem Haus direkt einer ist und ich die Bananen selber transportieren muss (zu Fuß). Da kaufe ich aber auf jeden Fall die Bio-Fair-Traide Bananen (obwohl ich das mit dem Fair-Trade stark bezweifle, aber was soll man machen), die dort 1,60 € pro Kilo kosten, da kann man nicht meckern! Ich habe bisher einmal eine ganze Kiste vom Biohändler gekauft, allerdings hat dort das Kilo 2,20€ gekostet und die Bananen waren keine Bio-Bananen, die hätten nämlich 2,80 € gekostet. So schön es ist die lokalen Händler zu unterstützen, -2,80€ das Kilo ist mir zu teuer. Ich würde den Preis gerne bezahlen, wenn ich so viel Geld denn hätte. Bisher habe ich von der Qualität her keine gravierenden Unterschiede zwischen den Bio-Bananen vom Bio-Händler und denen aus dem Supermarkt festgestellt, außerdem ändert der Bio-Händler ja auch wenig an den Produktionsbedingungen, wahrscheinlich sind es eh die gleichen Bananen mit anderem Etikett. Aber nichtsdestotrotz würde ich natürlich den Bio-Händler bevorzugen und werde, wenn ich das Geld habe, auf jeden Fall lieber dort kaufen.

So, zweiter Punkt: Datteln. An dieser Stelle muss ich mich noch einmal ausdrücklich für den Tipp mit der „Persischen Seidenstraße“ bedanken! Ich habe dort jetzt zum zweiten Mal bestellt und bin von den Datteln wirklich begeistert! Letztes Mal habe ich sogar persische Rosinen als Präsent dazu bekommen. 650g kosten dort 2,99.

Hier der Link: http://www.pss.li/

Hirse, Quinoa etc. kann man sehr gut bei dm oder Rossmann kaufen, Kartoffeln sind eigentlich überall günstig, da macht es kaum einen Unterschied wo man die kauft. Alles andere an Obst und Gemüse kaufe ich immer je nach Angebot. Wenn es z.B. gerade günstige Mangos gibt, dann kaufe ich direkt 10 Stück, das gleiche gilt für Melonen. Bei Melonen kaufe ich dann aber höchstens 3, mehr kann ich nicht tragen. Melonen sind gerade im Sommer ein super Frühstück, allerdings im Vergleich zu Bananen auch etwas teurer. Aber so jeden zweiten oder dritten Tag kann man sich schonmal eine Melone gönnen. Das gleiche gilt auch für Mangos.

So könnte dann ein sparsamer Tag aussehen:

Frühstück: 7-10 Bananen (je nach Größe) -ca. 2,00-3,00€

Mittag: Entweder nochmal Bananen  (2,00-3,00€)oder ca. 1kg Äpfel (2.00-3,00€) oder 3 große Mangos (die sind meist teurer, letztens gab es aber welche im Angebot für nur 88 ct, weil die schon „überreif“ waren)

Abend: großer Salat mit Tomaten und Gurken -ca. 3€ plus Kartoffeln oder Getreide ca. 1,00€

Macht summa summarum =8,00-10,00€ pro Tag. Die Schwankungen beziehen sich einmal auf die Menge (manchmal hat man eben weniger Hunger, an sehr aktiven Tagen natürlich mehr) und auch auf die jeweiligen Preise. Wenn man ein richtiges Schnäppchen macht, kann man die Tageskosten natürlich noch unterbieten. Das wären dann im Monat ca. 240-300€. Diese Angaben beziehen sich natürlich auf mich, erwachsene Männer bräuchten deutlich mehr.

Ich habe die Angaben mal bei Cronometer eingegeben und habe folgendes erhalten:

Bild

Bild

Von den Mineralien und Vitaminen sieht es schonmal ganz gut aus. Die Calcium-Leiste ist zwar nicht ganz voll, allerdings beziehen sich die Empfehlungen für Calcium auch immer auf Fleischesser, die bekannterweise einen viel größeren Bedarf an Calcium haben als Veganer, da  das vom Verzehr tierischer Eiweisse hervorgerufene saure Milieu den Abbau von Calcium aus den Knochen fördert. Damit gleicht der Körper den Säuregehalt der tierischen Eiweisse aus. Eiweisse bestehen ja aus AminoSÄUREN. Wobei das eigentlich auch bei pflanzlichen Eiweissen der Fall sein müsste, die bestehen ja auch aus Aminosäuren. Wenn man also eine riesige Menge Bohnen essen würde, müsste das doch den gleichen Effekt haben, oder? Weiss da jemand mehr von Euch?

Vitamin D bekomme ich von der Sonne, B12 von einem Supplement. Vitamin K kommt von den Kartoffeln, da müsste ich mich mal informieren, ob das eventuell schädlich sein könnte.

Bei den Aminosäuren habe ich laut Cronometer nicht alle hinreichend aufgenommen, allerdings handelt es sich hierbei ja auch nur um einen Beispieltag, an anderen Tagen nehme ich dafür mehr auf. Übrigens komme ich bei diesem Beispiel auf knapp 2000 Kalorien, was für mich durchaus genug ist.

So, kleine Zusammenfassung: Man kommt im Monat mit 250-300€ hin und wird optimal mit Nährstoffen versorgt. Nach oben sind preislich jedoch keine Grenzen gesetzt. Allerdings sollte man diese Ausgaben als Investition in seine eigene Gesundheit betrachten und an der sollte man nicht  soviel sparen, dass es negative Auswirkungen hat. Ich werde im September mal einen Monat lang meine ganzen Einkäufe posten. Momentan wohne ich noch zu Hause, da macht das nicht ganz so viel Sinn, da ich nicht alles selber bezahlen muss.

Wieviel gebt Ihr so monatlich aus und auf welche Sachen könnt Ihr nicht verzichten?

LG Marina

Getaggt mit , , , , , , , , , ,

Das weiße Gift

Salz. Bisher war es nie ein Thema für mich, obwohl ich natürlich weiss, dass zuviel Salz nicht unbedingt gesund ist, eher das genaue Gegenteil. Wenn man sich den größten Teil des Tages von Früchten ernährt, nimmt man ja schonmal viel weniger Salz auf, als man es als „Normalesser“ getan hätte, was auf jeden Fall für den Anfang eine große Verbesserung ist. Aber trotzdem kommen manchmal so Momente, wo man dann doch (vermeintlich) nicht ohne kann.

Beispiel: Es ist 19.00 und man hat Hunger, meist auf etwas nicht-Obst-mäßiges, da man das ja schon genügend hatte. Bei mir gibt es Abends meist einen Salat, wo ich alles reinschnibbel, was die Vorräte so alles hergeben. Dazu mache ich mir ein Dressing, was ich jetzt schon bestimmt einen Monat lang esse und bisher hängt es mir noch nicht zum Hals raus! Und ich esse oft Salat… ^^. Dieses Dressing ist komplett salzfrei und besteht aus:

Orangensaft

Datteln

Senf

Das wars. Alles mixen und fertig. Davon kann man auch gut eine größere Menge machen, dann braucht man nicht jeden Tag neues machen.

Nun gut, beim Salat kommt man auch gut ohne Salz aus, aber was ist z.B. bei gekochtem Gemüse oder Kartoffeln? Bei Gemüse wie Auberginen oder Zucchini komme ich bisher noch nicht ohne aus, aber ich habe entdeckt, dass man Kartoffeln sehr gut ohne Salz essen kann. Die ersten Bissen sind gewöhnungsbedürftig, aber danach schmeckt es immer besser. Ein wirklich super leckeres und super schnelles Abendessen sind Ofenkartoffeln. Einfach die Kartoffeln längs vierteln und (ohne Öl) in den Ofen. Dazu sind Kartoffeln noch sehr sehr günstig und machen richtig lange satt. 

Kennt Ihr noch weitere salzfreie Alternativen für z.B. Salatdressing oder andere Saucen?

 

Zwischenfazit: Gut 2 Monate mehr oder weniger 80-10-10

Ich dachte es wäre mal Zeit für eine Art Resümee, da sich selbst nach einer so kurzen Zeit einiges verändert hat, auf das ich nun eingehen möchte.

1.) Hast Du abgenommen?

Diese Frage habe ich bewusst an den Anfang gestellt, da Gewichtsabnahme ja (gerade für Frauen) ein wichtiges (leider) Thema ist und für viele vielleicht der Grund ist, warum sie mit 80-10-10 anfangen. Ich weiss ehrlich gesagt garnicht ob ich abgenommen habe, da ich mich extra nicht gewogen habe. Gerade in der Umstellungszeit kann es nämlich gut sein, dass man sogar an Gewicht zunimmt, da man durch die erhöhte Kohlenhydrataufnahme auch automatisch mehr Wasser aufnimmt. Das zusätzliche Gewicht besteht dann zwar nur aus Wasser, aber gerade bei Leuten, für die die Zahl auf der Waage ein Gradmesser für ihr Wohlbefinden ist, würde eine Gewichtszunahme äußerst demotivierend wirken. Höchstwahrscheinlich würden sie sofort aufgeben, da sie nicht die Resultate bekommen, die sie erwartet haben. Aus diesem Grund: Wer sich unbedingt wiegen möchte, kann das immer noch nach einem halben Jahr machen, da ist das Ergebnis bestimmt erfreulicher.

Was hat sich in Deiner Fitness verbessert?

In diesem Punkt kann ich absolut nicht klagen: Ich habe deutlich mehr Ausdauer. Gestern noch habe ich meinen bisher schnellsten Kilometerschnitt gelaufen. Vor einem Monat lag der noch bei ca. 6:30 pro Kilometer, je nachdem wie lang die gesamte Strecke war. Bei längeren Strecken >8 km habe ich teilweise 7:00 min gebraucht. Gestern bin ich 5:08 min pro km gelaufen! Dabei war es gestern schweineheiß draussen. Was sich noch verändert hat ist meine Motivation. Ich verspüre mehr Bewegungsdrang und bewege mich dementsprechend mehr. Seit ca. 3 Wochen mache ich alle Wege mit dem Fahrrad.

Hast Du zwischendurch Gelüste?

Äußerst selten. Nur wenn ich nicht genug gegessen habe kann es sein, dass mich z.B. Brot anlacht. Allerdings esse ich zwischendurch auch Brot, wenn ich unterwegs bin und gerade nichts anderes da ist. Brot entspricht ja immer noch dem 80-10-10 Verhältnis, auch wenn es nicht gerade eine Nährstoffbombe  und zudem meist sehr salzhaltig ist. Immer noch besser als irgendwas fettreiches. Damit sowas nicht passiert bin ich dazu übergegangen mir Bananensmoothies mitzunehmen, da man mit denen ganz gut solche Heißhungerattacken bekämpfen kann. Falls ich tatsächlich mal etwas nicht 80-10-10 konformes gegessen habe, lasse ich mich davon nicht aus der Bahn werfen. Im Gegenteil, meist motivieren mich solche Ausrutscher am nächsten Tag alles besser zu machen.

Ist es schwierig 80-10-10 durchzuhalten?

Nö, absolut nicht. Natürlich war es eine Umstellung, aber mittlerweile kann ich mir immer weniger vorstellen wieder „normal“ zu essen, dabei war ich vorher noch nicht einmal komplett vegan.

Was sagen Freunde/Familie dazu?

Das ist so eine Sache. Mittlerweile akzeptiert meine Familie, dass ich so esse wie ich esse. Aber trotz allem finden sie das irgendwie „extrem“, bis auf meinen Bruder. Der hat teilweise mitgezogen, wenn da nicht immer so viele Süßigkeiten im Haus wären, die ihn davon abhalten.

Meine Freunde wissen nicht, dass ich „anders“ esse und das ist mir auch lieber, da ich keine Lust auf unnötige Diskussionen habe. Mein Freund weiss natürlich Bescheid und er findet das alles andere als extrem, allerdings sagt es von sich, dass er solch eine Ernährung nicht durchhalten würde. Was aber bemerkenswert ist, ist dass er seit einer Woche laufen geht, obwohl es seit gut 4 Jahren null komma null Sport gemacht hat und jetzt sogar anfängt, sich für seine Verhältnisse besser zu ernähren. Vielleicht färbe ich ein wenig auf ihn ab, das wäre ja schön. Ich bin sowieso überzeugt, dass, wenn man seinen Lebensstil positiv rüberbringt, Freund und Familie darauf aufmerksam werden und zwangsweise über ihr eigenes Essverhalten nachdenken und hinterfragen, ob das was sie für normal halten wirklich so normal und gesund ist.

Kannst Du dir vorstellen 80-10-10 weiterzuführen?

Ja, auf jeden Fall!

Getaggt mit , , , ,

Bananen Doku

Hat jemand von Euch die Doku über den Bananenanbau und Handel in Costa Rica gesehen? Noch kann man sich die in der Mediathek des NDR anschauen. Meine Bananen waren bisher nicht allesamt in Bio Qualität, ab jetzt aber auf jeden Fall! Zwar ist das Fruchtfleisch durch die Schale von den Pestiziden größtenteils geschützt, aber die Arbeiter auf den Plantagen leider nicht. In Costa Rica leben deswegen auffallend viele Kinder mit körperlichen Missbildungen und das alles nur, weil der westliche Verbraucher gerne makellose Bananen kauft. Traurig… .
Wo kauft Ihr eure Bananen und zu welchem Kilopreis? Meine letzte Kiste habe ich von einem kleinen Gemüsehändler, allerdings zu einem Preis von 2,20€ pro Kilo, günstiger bekommt der Händler das nicht, da er keine so großen Mengen einkauft.

LG Marina

20130605-115020.jpg

Getaggt mit , , ,

Top Secret!

Gerade eben hab ich etwas echt witziges entdeckt. Mein Kakao-Bananen-Smoothie, den ich heute morgen eigentlich für unterwegs mitnehmen wollte, habe ich blöderweise im Kühlschrank vergessen. Als ich den eben trinken wollte, ging das seltsamerweise nicht. Der Grund dafür? Der Smoothie war kein Smoothie mehr, sondern ein Pudding!! Kein Scherz, als ob man Gelantine reingerührt hätte, nur das in dem Glas nur Bananen, Wasser und Kakao drin waren.
Das Rezept:

Bananen (beliebig viele)
Wasser (soviel das die Bananen im Mixer in etwa bedeckt sind)
etwas Kakao

Alles mixen und ab in den Kühlschrank. Der Smoothie war den ganzen Tag im Kühlschrank, aber vielleicht braucht man garnicht so viel Zeit.

Probiert es ruhig mal aus und sagt mir, ob es bei euch auch geklappt hat, ansonsten muss ich mir Sorgen machen was ich für komische Bananen habe;-)

LG Marina

Getaggt mit , , , ,

Schleichwerbung

An dieser Stelle möchte ich ganz ungeniert Werbung machen und zwar für einen kleinen aber feinen Verlag aus München. Es ist der Gegenstandpunkt Verlag. Den Internetauftritt findet ihr hier: http://www.gegenstandpunkt.com/

Auf der Internetseite kann man auch einige Artikel lesen, damit man einen kleinen Überblick über das Programm bekommt. Zudem veranstaltet der Verlag in ganz Deutschland regelmäßige Vorträge und Diskussionsveranstaltungen über aktuelle Themen., die man auf dieser Seite hier auch nachhören und downloaden kann:http://doku.argudiss.de/

Reinhören lohnt sich. Ein kleiner Tipp dabei, bzw. eine Warnung vorab: Der Verlag vertritt einen Standpunkt, den viele Menschen als kontrovers bezeichnen würden (deswegen GEGENStandpunkt). Auch wenn man die politische Linie des Verlags als „links“ bezeichnen würde, hat er mit anderen linken Organisationen wie beispielsweise der Antifa nichts am Hut! Im Gegenteil, oft entlarvt er deren theoretische Mängel.

Aber seht selbst,

eure Marina

Getaggt mit , , , , , ,

Probleme während der Umstellungszeit

Gestern hatte ich wieder ein einschneidendes Erlebnis, aber vorher muss ich nochmal etwas weiter ausholen:

Leute die zu 80-10-10 kommen, tuen dies wahrscheinlich wegen der gesundheitlichen Aspekte, oder auch einfach, weil sie abnehmen wollen, oder beides. Zwischen Gewicht und Gesundheit gibt es ja durchaus einen Zusammenhang. Wenn man sich langjährige 80-10-10er anschaut, allen voran Dr. Douglas Graham, aber auch Durianrider, Freelea oder Megan Elizabeth, dann stellt man schnell fest, dass ausnahmslos alle sehr gesund, schlank und vor allem athletisch sind. Da man natürlich genauso gesund, schlank und athletisch sein möchte, stellt man seine Ernährung um in der Hoffnung, dass man möglichst schnell positive Resultate erzielt. Der Euphorie am Anfang folgt schnell die Ernüchterung, da körperliche Veränderungen nun einmal nicht von heute auf morgen geschehen. Dazu kommen noch andere Probleme, die speziell in den ersten Wochen auftreten. Gemeint sind simple Entgiftungserscheinungen, die bei mir in den ersten zwei Wochen am schlimmsten waren. Ich kann an dieser Stelle nur von meinen Erfahrungen berichten, es kann durchaus sein, dass bei anderen Leuten die Symptome stärker oder schwächer auftreten.

Am schlimmsten war bei mir die Sache mit der Verdauung, die total verrückt gespielt hat, was wirklich nicht angenehm war. Allerdings hat sich dies nach den ersten Tagen gelegt und ist nach ca.3 Wochen komplett weggegangen. Zudem war ich speziell die ersten Tage etwas schlapp, aber das hielt sich noch im Rahmen. Richtig nervig waren jedoch die Gelüste auf anderes Essen, speziell auf fettiges oder salzhaltiges Zeug. Obwohl ich rein physisch gesehen satt war, fühlte ich mich nach dem Essen nicht so richtig zufrieden. Im Nachhinein glaube ich, dass es größtenteils am Salz lag und noch nicht einmal am Fett oder Zucker, aber das ist nur Spekulation. Zwar bin ich noch nicht soweit, dass ich komplett auf Salz verzichte (wenn ich denn mal Kartoffeln, Nudeln oder Ofengemüse esse, dann mache ich da schon Salz drauf), aber allein dadurch, dass 2 Mahlzeiten aus Früchten bestehen, esse ich natürlich viel weniger Salz als vorher.

Aber auch die schlimmsten Gelüste und Entgiftungserscheinungen gehen vorüber, was bei mir so nach etwa 2 Wochen war. (Hurra!) So langsam fange ich an meine Mahlzeiten zu genießen, ohne nach dem Essen noch mehr oder etwas anderes zu wollen. Früher habe ich die Angewohnheit gehabt sehr viel zwischendurch zu essen, was ich jetzt gar nicht mehr mache. Wenn ich satt bin, bin ich satt, wen ich wieder Hunger kriege, dann esse ich. Eigentlich ganz einfach;-)

So, und nun zu meinem einschneidenden Erlebnis. Gestern Abend, eigentlich schon Morgen (ich war auf einem Geburtstag) habe ich Kartoffelchips gegessen, ja, Kartoffelchips! Mit ganz viel Fett und wer weiss wie vielen E-Nummern. Leider hatte ich an dem Abend vorher zu Hause nichts gegessen und hatte dementsprechend Hunger und auf so Geburtstagen gibts ja meist nix Gescheites. Ich hatte die Wahl zwischen Bratwurst und eben Chips, da schienen mir die Chips als bessere Alternative. Das Ende vom Lied: Erstens waren die Chios nicht so lecker, zweitens hat man danach so ekelhaft krümelige Hände und drittens habe ich davon Bauchschmerzen bekommen! Richtige Bauchschmerzen! Ausserdem hat mein Magen die ganze Zeit so Blubbergeräusche von sich gegeben, ein echtes Abenteuer.

Was lernen wir daraus?-Immer ein paar Datteln oder einen Bananenshake dabei haben. Oder vor einem Geburtstag ordentlich zu Abend essen… .

Lieben Gruß, 

Marina

FrüchtePOWER

Heute wurde mir mein persönlicher Beweis geliefert, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Ich gebe ganz offen zu, dass ich in den letzten Tagen immer wieder zwischendurch daran gedacht habe, ob ich 80-10-10 wirklich durchziehen soll, da mir die körperliche Umstellung einfach nicht schnell genug ging. Gerade in den ersten zwei Wochen hatte ich deutliche Entgiftungserscheinungen, war dementsprechend schlapp und müde. Es stellt sich so garnicht dieses Gefühl ein, wovon bekannte 80-10-10er auf youtube so schwärmen.

Aber heute war es endlich soweit! Meine Fitness hat sich MERKLICH verbessert, und das nach noch nicht einmal 2 Monaten Ernährungsumstellung:

Dabei war alles ganz ungeplant und spontan. Es fing eigentlich ganz normal an: Heute morgen war ich eine kleine Runde joggen (mit meinen neuen Barfußschuhen von  Vivo-Barefoot, yeah;), im Anschluss habe ich dann noch ein kleines HIIT absolviert (High Intensity Interval Training-dauert 15 min und haut richtig rein). Nachmittags musste ich noch diverses erledigen, aber anstelle mit öffentlichen Verkehrsmitteln, bin ich heute mal mit dem Fahrrad gefahren. Insgesamt bin ich also noch ca. 90 min Fahrrad gefahren, wovon bestimmt 40% bergauf gingen. Abends habe ich mir dann sage und schreibe 2h Zumba und 1h Bokwa gegönnt (wer das nicht kennt: Bokwa ist quasi das neue Zumba. Wieder so ein Ami-Fitness-Trend, den meine Tanzschule zusammen mit Zumba anbietet, weswegen man an manchen Tagen, so wie heute, mehrere Stunden hintereinander machen kann, wenn man denn Lust hat. Mir persönlich gefällt Zumba besser, aber Bokwa macht auch Spass und ist wesentlich anstrengender). Vielleicht mag der ein oder andere jetzt lächelnd abwinken, nach dem Motto:“Ach was, alles was Spass macht war nicht anstrengend genug.“ Jeder der schonmal mit vollem Elan eine Stunde Zumba voll durchgepowert hat, der kann ein Lied davon singen wie anstrengend das sein kann (und trotzdem Spass macht:). Nach den 3h bin ich natürlich noch mit dem Fahrrad nach Hause gefahren, was sonst, bergauf versteht sich!

Und jetzt kommts: Mir hat es nichts, aber auch garnichts ausgemacht. Im Gegenteil: Ich hatte so viel Spass wie schon lange nicht mehr, sonst hätte ich wohl kaum 3h in der Tanzschule rumgezappelt. Noch vor 4 Wochen hätte ich nach maximal 2h aufgehört und hätte mich mit meinem Fahrrad schön in den Bus gesetzt. Aber nicht heute und auch nicht in Zukunft!

Dabei habe ich in den letzten Wochen bei weitem nicht alles richtig gemacht, ernährungstechnisch gesehen: Ich habe nicht immer die idealen Proportionen eingehalten, mein Fettanteil lag manchmal bei 20%. Mein Obst war nicht immer perfekt reif und auch nicht immer Bio oder von bester Qualität. In den insgesamt 2 Monaten habe ich bestimmt zwei Mal Alkohol getrunken (Bio-Wein, und natürlich nicht bis zum Umfallen^^). Auch habe ich letztens ein total unveganes Eis mit  ganz bestimmt nicht 80-10-10 tauglicher Sahne gegessen. Sogar Brot (Vollkorn) und Nudeln (Vollkorn) kamen auf den Tisch.

Aber hey, trotz allem bin ich auffallend fitter und das ohne zusätzliches Training!

Also Leute, Ausreden zählen nicht, jeder kann etwas für seine Gesundheit und Fitness tuen und grandiose Resultate erzielen! Sogar ohne gleich von allen alten Gewohnheiten abzulassen. Ein Eis macht Dich nicht dick, genauso wenig wie eine Banane Dich fit und schlank macht.

In diesem Sinne, 

bis demnächst und bleibt sportlich;-)

Datteln, Datteln und nochmals Datteln

So als 80-10-10er hat man ja einen deutlich erhöhten Dattelkonsum. Deswegen eine Frage an Euch: Kennt Ihr einen guten Online-Shop für Datteln? Die ganzen, ich nenne sie der Einfachheit halber mal „Standart-Rohkost-Shops“, habe ich schon abgeklappert, aber dort kosten die Datteln auch relativ viel. Bisher habe ich meine Datteln immer im 500g Pack in türkischen Läden gekauft, allerdings waren die meist mit Glukosesyrup konserviert, weswegen ich sie immer abwaschen musst. Das kann für mich aber keine Dauerlösung sein! Also, immer her mit den Vorschlägen!

Lieben Gruß

Advertisements